Auf dieser Seite stellen wir uns vor


Sabine Wenz

 

Warum Auslandstierschutz? Es hat angefangen im Jahr 2002 mit unserem Dobi-Mix aus dem Tierheim Pforzheim. Vorher war ich noch nie in einem Tierheim, aber mein Mann wollte unbedingt einen Hund - einen Dobi. "Ausser beim Züchter gibt es doch sicherlich auch einen im Tierheim der auf dich wartet"- waren meine Worte. Und es gab einen - unseren Gomez. Aber er war nicht Pappa-Hund, sondern lieber Mamma-Hund. So bin ich auf den Hund gekommen und auf den Tierschutz.... leider viel zu spät.

Mit einem Hund aus dem Tierschutz lernst Du viele Menschen kennen und natürlich auch Menschen aus dem Tierschutz die etwas bewegen wollen.

Somit ging es weiter über kleine Spenden an verschiedene Tierschutorganisationen (auch im Ausland), Sachspendensammlungen, Spenden meines Urlaubs- und Weihnachtsgeldes, ab und zu Flohmarkt. Dann wurde ich 2005 kurzerhand Flugpate für einen von Lilo`s Hunden aus Portugal, und da wußte ich, Tierschutz ist kein Beruf es ist Berufung. Obwohl mir der Besuch im Tierheim in Portugal das Herz gebrochen hat - weiß ich seit diesem Tag was wirklich im Leben wichtig ist.

Nun stehe ich seit 5 Jahren mit Lilo Kranendonk (Portugal) in engem Kontakt - mein erstes einschneidendes Erlebnis in einem ausländischen Tierheim - die hoffnungsvollen Blicke dieser liebenswerten Hunde - werde ich nie in meinem Leben vergessen.

Besonders ein Welpe der über und über mit Zecken übersäht war (kur zuvor im Wald gefunden) - hat sich in meine Seele eingebrannt - diese Augen die mich so traurig und flehend angeschaut haben - ich habe tagelang nur geweint.

Einen abgemagerten, ausgemärgelten, traurig blickenden, aber besonders lieben Boxer habe ich damals als Flugpatin nach Deutschland mitgenommen. Er kam hier ins Tierheim zur Vermittlung - aber ich konnte ihn natürlich keine Minute lang vergessen. Nach Gesprächen mit Mann, Tochter und dem dominaten Ersthund sindwir nach drei Tagen alle ins Tierheim gefahren um meinen Flugpaten zu besuchen. Nach einem nochmaligen Besuch stand fest, wir müssen es versuchen.

Zwei Wochen später haben wir diesen Traumhund, unseren Luis zu uns nach Hause geholt. Unser geliebter Luiis war nur eine einzige Bereicherung für unser Leben.

Das alleswar letzendlich der Anfang für unsere noch größere Tierschutzinitiative.

Ich wußte wir müssen für diese armen Geschöpfe mehr tun. Seitdem stehe ich Samstags auf Flohmärkten,verkaufe alles was mir nette Nachbarn und Freunde schenken und versuche dort den Tierschutzgedanken zu verbreiten.

Wir veranstalten einmal jährlich ein Hundefest, Nikolausmarkt, ein Weihnachtsmärktle.

Wer uns kennt, weiß dass jeder Cent den Tieren zugute kommt.

Ich war auch schon dreimal in Rumänien, dem größten Tierheim der Welt in Pitesti, mit 3700 Hunden, die auf ein liebevolles Zuhause warten. Oft gequält und misshandelt. In der "Smeura" (dt. Himbeere) finden sie Sicherheit und Futter. Aber es kann nicht das Hundeleben sein - in einer Familie leben - glücklich sein - das ist ihr Traum. Das haben sie alle verdient.l

Solche Erlebnisse haben mein Leben total verändert.

Nichts ist mehr wichtiger als diesen Tieren zu helfen.

 

Nun haben wir, nach jahrelanger kleiner Privatinitiative, im Juni 2010 unseren Verein gegründet und hoffen, auf diese Weise noch mehr helfen zu können und noch mehr tierliebe Menschen erreichen zu können. Menschen die uns unterstützen, dami wir den Hunden hinter Gittern und auf der Strasse helfen können.

 

Ich möchte Euch allen danken, dass ihr mit mir diesen Weg geht.

Ohne Gründungsmitglieder, ohne Vereinsmitglieder, ohne Helfer, ohne Spender, ohne Rückhalt der Familie - allein könnte ich das nicht schaffen.

Gemeinsam sind wir stärker - für die vielen Hunde auf dieser Welt, die dringend unsere Hilfe benötigen.

 

Herzlichst Sabine Wenz


Gabi Schroeder

 

Mein Leben begann schon mit Tieren, ich hatte von klein auf an einen Hund und viele andere Tiere. Meine Eltern hatten mich so erzogen dass ich keinem Tier etwas zu Leide tun konnte. Also hatte ich mein Leben lang Tiere und habe sie immer noch. Mein Herz habe ich an Boxer verloren, aber alle anderen Tiere sind genauso wichtig. Ich kam zum Tierschutz also irgendwie "schleichend", als ich 18 Jahre alt war, habe ich mich dem ersten Tierschutzverein, das war das Tierheim in meiner Heimatstadt angeschlossen. Habe dort geholfen, sauber zu machen, mit den Hundis Gassi zu gehen, die Tiere gefüttert und alles was man halt eben so in einem Tierheim zu tun hat.

Mit der Zeit wurde ich dann für verschiedene Tierschutzorganisationen tätig, zuerst machte ich Vorkontrollen und holte Hunde am Flughafen ab. Dann schloss ich mich meinem ersten Verein an. Dorrt lernte ich dann auch den Auslandstierschutz mit all seinen schrecklichen Seiten kennen. Mein erster Besuch in Spanien kommt mir heute noch wie ein Alptraum vor. Was ich dort an Hundelend gesehen habe, möchte und kann ich nicht mehr beschreiben. Anschließend war ich psychisch soweit dass ich ersteinmal für ein paar Monate in ärztliche Behandlung musste um überhaupt wieder klar denken zu können. Das war für mich der Ausschlag, dass ich mich überwiegend um Auslandstierschutz und hier dann um die Tiere in Spanien kümmere. Dies mache ich jetzt mittlerweile fast 30 Jahre.

So langsam beginnt auch bei den Spaniern ein Umdenken, aber ich glaube es braucht noch Jahrzehnte bis dieses Umdenken soweit gediegen ist, dass auch in Spanien keine Tiere mehr als Sache angesehen werden. Wenn ich sehe wie kleine Jungs in Spanien mit Welpen Fußballspielen. Wie die armen Galgos und Podencos, die nicht mehr zur Jagd taugen oder nicht mehr gebraucht werden, in Pinienhainen aufgehangen werden - am Hals so, dass die Hinterpfötchen noch knapp den Boden berühren und wenn sie die Kraft verlässt, wie sich die armen Hunde selbst strangulieren - wenn ich in den Salzseen von Torrevieja Hunde herumlaufen sehe, die nur noch Haut und Knochen sind, von dem salzigen Wasser trinken weil sie Durst haben und sich dadurch fast um den Verstand bringen - wenn ich in die Tötungsstation gehe und dort sehe wie in überfüllten Zwingern sich die Hunde um den letzten Krümel Trockenfutter der auf den Boden gewoerfen wurde zwischen Kot und Urin - balgen und bgeissen - wenn ich sehe wie die Spanier ihre Hunde halten, misshandeln, nicht genügend tränken und füttern, dann weiß ich, dass ich was machen muss, damit dieses Elend aufhört. Es gibt noch so viel zu erzählen was ich bisher in meiner Tierschutzarbeit gesehen habe, aber das würde den Rahmen sprengen.

Schlussendlich möchte ich sauberen Auslandstierschutz machen, Hunde aus schrecklichen Verhältnissen retten und für sie ein schönes Zuhause suchen. Ich verschließe natürlich auch nicht die Augen vor unserem in Deutschland herrschenden Elend.

 

Es ist so, ich werde oft gefragt wieso machst du Auslandstierschutz - hier in Deutschland sind die Tierheime voll mit Hunden die auf ein neues Zuhause warten - diesen Leuten kann ich dann immer nur erklären - hier in Deutschland im Tierheim zu sitzen - das wäre der Himmel auf Erden für die Hunde die in Spanien in den Tierheimen oder gar in den Tötungsstationen sitzen. In Deutschland wird kein Hund im Tierheim getötet, in Spanien aber nach 2 Wochen, erwürgt, vergiftet, erschlagen, vergast und und und........... darum mache ich Auslandstierschutz um diesen armen Kreaturen zu helfen.

 

Ich möchte auch Danke sagen an meinen Mann der mich in jeder Hinsicht unterstützt und auch Danke an Sabine und unseren Verein, denn nur gemeinsam können wir etwas bewegen.

 

Ich kann nicht jeden Hund dieser Welt retten, aber die ganze Welt eines Hundes.

Man kann ohne Hunde leben, es lohnt sich nur nicht.

 

Herzlichst

Gabi Schroeder


Maria

 

 

Mein Leben lang hatten Tiere schon immer ein großen stellen wert, für mich ist es undenkbar ein Leben ohne Tiere zu führen, als Kind waren es Katzen, Hasen und andere Kleintiere mein größter Wunsch war jedoch immer ein Hund, diesen Wunsch habe ich mir mit Ende 20 erfüllt, ein Boxer-mix Namens Rocco, er begleitete mich 15j und war für mich eine sehr große Bereicherung. Als ich ihn gehen lassen musste war für mich klar dass ich meinen nächsten besten Freund aus dem Tierschutz nehme und so kam mein Dino aus einer Spanischen Tötung zu mir, er war 4 Monate alt und schwerst Traumatisiert, es brach mir wirklich das Herz zu sehen das ein Welpe Todes Angst vor Menschen hat, ich wusste aber dass ich es schaffen werde ihm zu zeigen wie schön und unbeschwert ein Boxer leben ist. Als Dino ein gutes Jahr bei mir war habe ich entschieden einen Pflege Stelle für Notboxer zu werden und so kam ich zu Boxer und Freunde, nach der VK kam dann die Momo Aka Stacey zu uns, tja was soll ich sagen...ich konnte sie nicht mehr hergeben. Nun beschloss ich richtig Aktiv im Tierschutz zu Helfen und da mir der Verein Boxer und Freunde absolut zusagt bin ich nun hier und freue mich dem Team tatkräftig zur Seite zu stehen.

 

Es grüßt euch herzlich eure Maria

 

 

Ute Mertner



Ich wohne in Rheda-Wiedenbrück, bin 46 Jahre alt und wir leben dort mit unseren beiden Hunden.

2006 bekam ich über den Verein Tierschutzengel aus dem Tierheim Torredembarra,
die Hündin Shika (bald 15 Jahre alt) und den Rüden Tucas (11 Jahre alt) als "Blind Date" in direkter Adoption.
Meine beiden ersten Auslands- bzw. Tierheimhunde.
Schon nach kurzer Zeit war mir klar, ich will helfen und wurde aktive Ansprechpartnerin bei dem damals vermittelnden Verein.
Zweimal war ich in Spanien vor Ort und habe erlebt, was für fürchterliche Zustände dort herrschen.

Oft wenn wir glauben, wir wären am Ende, stehen wir bereits am Anfang von etwas Neuem.

Liebste Grüße von mir und meiner Bande
 

Ute


Dirk Hoffmann

 

Hallo ich bin der Dirk Hoffmann geb.1976

 

ich bin mit Hunden die ersten Jahre meines Lebens groß geworden und jetzt wo ich gesundheitlich nicht mehr so fit bin und viel mehr Zeit habe, habe ich mich endschieden wieder einen Hund bei mir aufzunehmen.
So bin ich zu Boxer & Freunde gekommen. Da mir das wohl der Zucker-Schnuten am Herzen liegt,  habe ich mich dann auch für den Verein endschieden und versuche zu helfen so weit es meine Möglichkeiten zulassen.

 

Liebe grüße Dirk

 


Lidia Crapis-Manera
Zum Tierschutz bin ich eigentlich nur per Zufall gekommen...
Wir wollten uns einen zweiten Hund holen und hatten uns für einen Boxer entschieden.
Der Zufall hat gewollt das wir nicht einfach nur hier sitzen und warten bis der Hund kommt sondern wir wurden Zeugen was für eine Arbeit dahinter steckt....von dem retten der Nasen aus der Tötung oder Straße  bis zur Ankunft in Ihrem neuen Zuhause.
Ich habe neues Leben erfahren dürfen....aber auch den Tod einer Nase die es nicht geschafft hat und das hat mich so mitgenommen das ich mir gesagt habe "Du musst auch was tun" , und habe mich Boxer und Freunde angeschlossen....
Lidia *:x verliebt
-Und während die Welt schreit : Du kannst sie nicht alle retten!!!!!
Flüstert die Hoffung : Und wenn es  nur einer ist....Versuche es.... -